Bay, Hanni (1885-) 

Kunstmalerin von Porträts, Landschaften, Illustrationen. Ihre Tochter, verheiratete Charlotte von Salis, ist als Graphikerin bekannt. Werke im Kunsthaus Chur und Fresken am Fontana-Spital.

Lit.: Lexikon der Frau, Bd. 1, S. 1407. – HBLS, Bd. 2, S. 59.


Biäsch-Hauswirth, Sidonie, 1855-1934

Pseudonym Rhätica. Dichterin. Ihr erfolgreicher Gedichtband „Auf Sonnenwegen“ erschien 1907.

Lit.: Davoser Revue, 10. Jg. 1935, S.81, mit Bild.

 


Bonalini, Jeanne (1894-)

Kunstmalerin von Roveredo, restaurierte alte Gemälde in Mailand.

Lit.: H. Plattner, Bündner Maler, Schriftsteller …, Chur 1960, S. 149.


Bott-Filli, Chatrina

von Sta. Maria im Münstertal. Lehrerin in Valchava, ist Verfasserin von Märchen, Novellen. Redaktorin von „Dun da Nadal“. Preis für romanische Lyrik, Zürich 1968.

Lit.: H. Plattner, Bündner Maler, Schriftsteller …, Chur 1960, S. 57, mit Bild.


Braun-Brunies, Gilgia (1864-1950)

verfasste Gedichte und Erzählungen. Sie war die Schwester von Deta Kratzer-Brunies.

Lit.: Musa rumantscha, 1950, S. 267.


Brügger, Fanny  (1880-)

hatte ein Atelier als Kunstmalerin in Zollikon.

Lit.: Katalog des Kunsthauses Chur 1930.

Brügger, Monica, geb. 1932

von Churwalden. Erste diplomierte Bündner Architektin ETH. Sie leitet ein Architekturbvüro in Chur und erbaute hier z.B. das Barblan-Schulhaus; 1971 erhielt ihr Entwurf für die Überbauung des Soras-Gebietes in Savognin den 2. Preis.

Lit.: Der Freie Rätier, 11.3.1971.

Brunold, Ines, geb. 1932

von Churwalden. Sie entstammt einer alten Walserfamilie. Nach einer Ausbildung als Lehrerin erwarb sie 1956 das Diplom für angewandte Kunst an der Zürcher Kunstgewerbeschule und lebt als Künstlerin in Chur (Werke: St. Ursula in Brig, Kirchenfenster; St. Barbara in Zuoz, Sgraffitos und Glasmalereien; Ausgestaltung der Kapelle des Altersheims „Im Bodmer“, Chur; weitere Arbeiten in Velden/Kärnten, Samedan, Oberrieden, Poschiavo u.a.m.). Mitglied der Baukommission des Klosters Cazis.

Lit.: Terra grischuna, 21. Jg., 1962, S. 34ff.

 

 


Bühler, Anna Maria (1778-1854) 

gest. in Chur, „die Kanonenmaid von Ems“, Patriotin und Heldin. Am 2. Mai 1799 hielt sie in Ems eine Abteilung französischer Soldaten auf, bis diese gefangen wurden. Kaiser Franz I. empfing sie darauf in Audienz und gab ihr eine Pension auf Lebzeiten. Sie diente auch bei Graf Johann von Salis in Chur. Verschiedene Bilder von ihr befinden sich in der Landesbibliothek Bern. Der Schützentaler von 1928 zeigt sie in Flachrelief (Exemplare im Schützenmuseum Bern und im Engadinermuseum St.Moritz).

Lit.: HBLS, Bd. 2, S. 397, mit Bild. – Lexikon der Frau, Bd. 1, S. 543.